Durchsuchen nach
Kategorie: Uncategorized

Reisen mit leichtem Gepäck

Reisen mit leichtem Gepäck

Wir machen gerne längere Radtouren mit unseren E-Bikes. Die Größe der Satteltaschen legen fest, wieviel Platz zur Verfügung steht. Das ein oder andere ist zu organisieren (nach der Post und dem Garten schauen) und dann geht’s los. Man ist befreit von Anfang an. Befreit von den alltäglichen Verpflichtungen, der Fokus richtet sich auf den Weg zum Tagesziel. Zu radeln und die Natur zu genießen, lässt einen zu so manchem Gepäck, das wir im Kopf und Herzen tragen, Abstand gewinnen.

Der Gedanke, das Leben generell als Reise zu betrachten, erleichtert das bewusste Erleben und Loslassen. Es reduziert die Sorge um den eigenen, mehr oder weniger großen Besitz, das manchmal krampfhafte Festhalten an Gewohnheiten und belastenden Beziehungen. Damit wird das Leben intensiver und Veränderungen haben eine größere Chance. Wir wünschen allen Gottes Segen mit diesen Gedanken.

Abenteuer

Abenteuer

dieses überfüllte Cable Car von San Franzisko mit den ausgelassenen Passagieren erinnert mich an so manche Aktivität in der Pfadfinderarbeit.

Dort wurde das Wesentliche (z. B. Essen) geplant, jedoch vieles musste spontan unterwegs organisiert werden (z. B. Übernachtungsplatz). Es sind diese Herausforderungen, die manchmal eine ungeahnte Wendung nahmen und deshalb in Erinnerung bleiben. Besonders wenn es Unfälle oder unwetterartige Situationen gab, erstmal aushalten, kühlen Kopf bewahren und gemeinsam nach irgendeiner Lösung schauen und probieren, wie gut sie sich umsetzen lässt.

Solche Erfahrungen prägen das Leben bis heute und müssen nicht auf eine bestimmte Zeit begrenzt werden. Abenteuer bereichern das Leben, es muss nicht immer alles bis ins letzte Detail geplant sein, manchmal darf es gerne heißen „Überraschung“.

Leben, reisen, riskieren…

Leben, reisen, riskieren…

Es geht weiter zur Harbour Bridge in Sydney, einer Geschäftsreise vor über 10 Jahren.

Reisen bedeutet oft sich in Unbekanntes zu begeben und damit ganz unterschiedliche Erfahrungen zu machen, die für das Leben prägend sein können.

Wesentlich in dem Spruch ist für mich jedoch: „… und entschuldigen Sie sich nicht.“

Man kann, sofern man kann, das Leben genießen und das in voller Verantwortung. Es gibt dazu genügend Möglichkeiten. Unsere Erde und Natur hat immer noch Regionen, die paradiesisch erscheinen, in denen man aus dem Alltag ausbrechen kann, zur Ruhe und Einkehr kommen und Kraft schöpfen kann, manchmal auch nur um die Ecke. Wir wünschen allen erholsame Sommertage, Zeit zum Genießen und Reflektieren, auch in Erinnerungen.

Bescheiden sein

Bescheiden sein

Mit diesem Foto vom Haleakalā auf Maui beginnt eine Reihe zum Thema Reisen.

In einer Welt, in der man immer lauter ICH, ICH hört und erlebt – von eigentlich erwachsenen Staatschefs bis zu kleinen Kindern, die es noch nicht anders wissen, soll „bescheiden sein wollen und können“ dieses Mal im Fokus stehen.

Bescheiden sein bedeutet, mit seiner Umgebung verantwortlich umzugehen, seien es Menschen, Tiere, Pflanzen, Wälder, genauso mit unseren begrenzten Ressourcen (Wasser, saubere Luft). Die Wetterkapriolen zeigen, leider nicht für alle, unmissverständlich auf, wie unverantwortlich mit unserer Erde umgegangen wird. Dabei sind oft die, die am wenigsten dazu beigetragen haben, die größten Leidtragenden. Wer bescheiden ist und verantwortlich mit allem umgeht, nimmt damit Rücksicht auf Menschen, die um ihre Existenz kämpfen, und auf die nachfolgenden Generationen.

Sinn des Lebens

Sinn des Lebens

Bei unseren Reisen sind wir immer überrascht, wie freundlich und hilfsbereit Menschen sind, obwohl sie, aus unserer Sicht, sehr einfach, manchmal sogar ärmlich in ihrem Land leben. In asiatischen Ländern, wie Sri Lanka und Myanmar, erlebten wir auch, wie sie mit Freude täglich ihre Mönche mit Nahrung versorgen und ebenso freudig ihren Göttern Gaben brachten, wie diese Frau auf dem Weg zum Tempel in Sri Lanka. Was ist das Geheimnis dieser Menschen? Ist es tatsächlich Zweck des Lebens, die eigenen Gaben zu verschenken? Wer schenkt, schafft einen Mehrwert und will andere bereichern. Angestoßen wird dies durch eine innere, positive Grundhaltung, damit auch eine Verbindung zum Beschenkten entsteht. Die Antwort ist Dankbarkeit, die einen im Innersten berührt und eine große Erfüllung bringt und/oder sich mit einer „höheren Macht“ verbunden fühlt.

..

Eigenen Verstand benutzen

Eigenen Verstand benutzen

Mir kommt dazu in den Sinn, wie in Unternehmen viel Geld für Berater ausgegeben wird, die erst wochenlang Mitarbeiter interviewen, um sich deren Wissen anzueignen. Auch nehmen sie dankbar deren Verbesserungsvorschläge auf und gießen das Ganze in bunte Folien, die dann so umgesetzt werden. Nicht selten hat man von Mitarbeitern gehört, genau das habe ich schon vor einiger Zeit vorgeschlagen, aber es wurde ignoriert. Warum vertrauen Unternehmen bei Veränderungen nicht auf ihre eigenen Mitarbeiter? Warum vertrauen viele Menschen nicht ihrem eigenen Verstand? Es scheint, dass man auf der sicheren Seite sein möchte, wenn man auf sogenannte Experten hört. Falls dabei etwas schiefgeht, gibt es auch einen klaren Schuldigen. Im persönlichen Bereich kommt sicherlich noch Bequemlichkeit dazu.

Im Glauben ist das besonders drastisch, statt einen persönlichen Glauben zu entwickeln, werden häufig meist unreflektiert die Lehren und Regeln der Kirche übernommen. Dabei ist das größte Geschenk, das Gott uns Menschen macht, eine ganz persönliche Beziehung.

Warum und Wie

Warum und Wie

Unser heutiger Spruch berührt den Kern unserer inneren Stärke, die enorme Kraft der Sinnhaftigkeit.
Das „Warum“ ist unser innerer Kompass. Es ist die Liebe zu unseren Mitmenschen, eine brennende Leidenschaft, ein Traum oder ein Ziel. Es ist der Grund, warum wir jeden Morgen aufstehen.

Das „Wie“ hingegen steht für die unvermeidbaren Stürme des Lebens. Es sind die Rückschläge, Verluste und anstrengende Phasen, die wir durchmachen.

Wenn unser „Warum“ stark genug ist, verliert das „Wie“ seine zerstörerische Kraft. Der Sinn, den wir in unserem eigenen Leben finden, macht die Last auf unseren Schultern zwar nicht leichter, aber er gibt uns die Kraft, sie zu tragen. Er verwandelt bloßes Erdulden in eine Aufgabe und gibt uns Halt, wenn der Boden wankt. Wir wünschen allen Gottes Segen mit diesen Gedanken.